Rapgesang – Rapping
Rhythmischer schneller Sprechgesang in Verbindung mit Bewegung, Klatschen, Klopfen, Stampfen, Trommeln.
Rap entstammt der afro-amerikanischen Kultur und etablierte sich in den 1970er Jahren in den schwarzen Ghettos von New York. Die Rap-Texte thematisierten auch politische und soziale Missstände, Probleme wie Kriminalität und Drogen. Viele Rapper wurden von den Medien mit einem negativen Image versehen (Gangsta Rap). Mittlerweile wird der Rap-Stil haupsächlich im Hip-Hop und in anderen musikalischen Stilrichtungen (Dancefloor, House, Heavy Metal usw.) weitergeführt.
Sprechtechniken
- Normal: Der Rapper spricht schlicht im Takt. Eine einfache und häufig gefundene Variante.
- Doubletime (auch Halftime): Der Rapper „flowt“ doppelt so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Diese Technik erfordert etwas Übung, damit man weder den Takt verfehlt, noch akustisch unverständlich wird. Es gibt mittlerweile viele Rapper, die diese Technik benutzen.
- Tripletime: Die Königsdisziplin im Schnell-Rappen. Der Rapper „flowt“ dreimal so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Wird immer wichtiger bzw. häufiger.
- Gesang: Der Rapper flowt (teilweise auch schnell) seinen Text, wobei er mit seiner Stimmlage eine Melodie abläuft. Unterscheidet sich zum normalen Singen dadurch, dass der Gesang beim „flown“ meistens schneller ist, dafür die Melodie wenig kompliziert ist. Findet sich oft in Hooklines (Hookline, Hook=eingängige, einprägsame Melodie).
- Old-School: Einer der speziellsten Stile, da eine Funky-Rhyme-Technik beherrscht werden muss.
Nach:
http://www.pze.at/europa/de/publikationen/Vortrag_Reims_Seebacher_dt.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Rap