Puppentheater

Im Puppentheater geht die physische schauspielerische Handlung auf die Puppen über. Eine unterschiedliche Verteilung der Rollen ist möglich. Die einfachste Variante besteht in der Konstellation von Sprecher, der den Text publikumsorientiert vorliest, und Puppenführer. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Rollen von den Puppenführern auch gesprochen werden, oder darin, dass Schauspielerfiguren und Puppenfiguren gemischt auftreten.
Es können verschiedene Arten von Puppen angefertigt werden (zum Beispiel Handpuppen mit Kopf, Armen und Beinen in Stoffbekleidung, aber auch ganz einfache Tuchpuppen, Sockenpuppen, Stabfiguren aus Pappe), die Puppen können kleiner oder größer sein.
Erfahrungsgemäß wird die Textinszenierung mittels Puppen von den Schülern als sehr attraktiv empfunden. Es fällt den Schülern einfach und selbstverständlich, die Puppen agieren zu lassen – lachen und weinen, laufen und springen, mit einander tanzen, schweben, durch die Luft fliegen...
Die Puppenführer sollten hinter den Puppen, also nicht im Vordergrund stehen. Sie sollten auch unauffällig gekleidet sein, z.B. mit schwarzem T-Shirt und Jeanshose. Sie sollten jedoch in ihrer Körperbewegung und im Gesichtsausdruck mit den Puppen mitgehen.